SELBSTVERSTÄNDLICH

Das Pulsieren des Herzens und der Lungen ist so lange vollkommen selbstverständlich, bis uns der Körper auffällige Signale sendet. Genauso ist es mit der Liebe.

Für das ganzheitliche Wesen, das wir alle «eigentlich» sind, ist Liebe sowas von selbstverständlich, dass sie überhaupt nicht der Rede wert ist. Liebe ist die alles durchdringende Lebensgrundlage.

L(I)EBEN

Sind wir nicht ganzheitlich bzw. gemäss unserer Natur präsent im Leben, dann wird die Liebe plötzlich ein riesiges Thema. Und wenn man genauer hinguckt, dann sind all die Themen rund um Liebe jeweils das Symptom an der Oberfläche, während darunter ausgediente Muster auf Transformationen warten, auf Prozesse, die zurück in die alte Frische – ja – in eine zeitgemässe Ganzheit führen.

Die Menschen und die gesamte Menschheit sowie auch die Erde befinden sich in einer immensen Transformation. Vielen Menschen bereiten diese Zeiten grosse Sorgen und Ängste. Und vielleicht sind genau diese Ängste hilfreich, um den Weg gemeinschaftlich in die Zukunft zu gehen?

Stelle dir vor, wie die Menschen einst an eine zweidimensionale Welt als Platte glaubten. Sie verteufelten alle, die bereits sagten, die Welt sei dreidimensional und eine Kugel. Doch dieselben Menschen, die an die zweidimensionale Platte glaubten, beschrieben die Gefahr einer Fahrt auf dem Meer wie folgt: «Wenn man bis zum Horizont rausfährt, dann fällt man dort von der Platte runter». Lustig, nicht? Sie haben mit ihrer Angst (mit ihrer «Grenze/Begrenzung» am Horizont) exakt eine dreidimensionale Welt beschrieben.
 
Und jetzt – Einen Moment innehalten, ruhig atmen und folgenden Fragen ohne schnelle Reaktion einfach Raum gewähren:

Welche Ängste sind im Alltag individuell oder kollektiv präsent? Was beschreiben die aktuellen Ängste einzelner Menschen und die derzeitigen Sorgen des Kollektivs? Von welcher unerforschten Dimension der Verbundenheit und Menschheit sprechen sie? Welche Art der Verbundenheit und Gemeinschaft wartet am aktuellen Horizont auf die Menschen und die Menschheit?

Oft hört man, Angst sei das Gegenteil von Liebe – Ist das wahr?

Erfahrungsgemäss ist die verbindende Kraft der Liebe abwesend, da wo die trennenden Kräfte der Ignoranz durch Selbstbezogenheit dominieren. Und so ist die Angst vielleicht vielmehr eine Art wundervolles Werkzeug, wenn man ihr aufmerksam zuhört, um (Selbst-)Liebe zu praktizieren – um so seinen eigenen individuellen Weg im Sinne und im Dienste des kollektiven Weges zu spüren und zu ergründen.

FROM MIND TO MINDFULNESS

Den eigenen Ängsten und den kollektiven Sorgen mit Menschlichkeit und Weisheit zu begegnen, das bedeutet jetzt immer deutlicher, das Kognitive und Intellektuelle loszulassen. Stattdessen die Weisheit unseres Körpers, unserer Organe, des Nervensystems und des Unterbewusstseins im Gewahrsein und somit zum Wohle aller zu aktivieren. Und ebenso über die gemeinschaftliche Praxis von Ritualen und der Künste wie Klang, Tanz, Malerei die natürlich gegebenen Hellsinne immer wieder aufs Neue ins Selbstverständliche – ins Gewahrsein für das grosse Ganze der Gruppen-Weisheit – zu führen.

Und so laden wir dich ein, mit uns diese Aktivierung zu praktizieren – willkommen im aktuellen Wochenprogramm von SONQO.

Frohen Herzens – CELEBRATE MUNAY – Angel & Aline mit dem SONQO-Team

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