Bist auch du spontan?

Um das JA zur Lebendigkeit gings im letzten Blog, das JA, welches im Urspungsmoment der Geburt da war. 

Dieses Ja zur Lebendigkeit kommt aus einer tiefen Urkraft, derer wir uns besinnen, wenn wir uns wie ein spielendes Kind ganz dem Moment hingeben. Das sind wundervolle Momente. Und so kommt oftmals der Gedanke auf, doch einfach wieder genauso spontan, wild und frei wie ein Kind sein zu wollen – kennst du das auch?

Hinter diesem Wunsch steckt jedoch eine grosse Illusion. Wir werden zumindest in diesem Leben niemals mehr ein Kind oder das Baby wie im Ursprungsmoment der Geburt sein. Wir sind Erwachsene! Was zeichnet das aus?

Ein Baby-Mind hat noch keine ausgereifte emotionale Intelligenz: Es ist von den Basis-Bedürfnissen und Emotionen befangen und schreit, wenn es hungrig ist oder Nähe braucht. Es befindet sich quasi im Kampf gegen alles Unangenehme, um glücklich zu sein.

Ein Child-Mind entwickelt bereits Strategien: Das Kind lernt, dass es sein Glück selbst kreieren kann. Und so eignet es sich raffinierte Vorgehensweisen und auch Manipulationen an, um seine Ziele zu erreichen, ja um schlechte Emotionen zu vermeiden und gute zu kreieren. Sein emotionales Wohlbefinden ist immer noch sehr von äusseren Umständen abhängig.

Mein Herz und dein Herz sind uralte Freunde. Während an der Oberfläche des Ozeans wie Wellen all die weltlich trennenden Geschichten auftauchen, bleiben wir in der Tiefe des Gewässers in alle Ewigkeit HERZVERBUNDEN.

Ein erwachsener Geist lernt, dass jeder Moment zwei Einheiten hat: Im ersten Augenblick erleben wir durch äussere Einwirkung eine Emotion. Und entscheidend ist nun der zweite Augenblick. Kann ich innehalten, kann ich die Emotion nach Innen blickend in ein Gefühl wandeln und mit dem Gefühl sein? Das Fühlen macht mich frei von den weltlich trennenden Geschichten und ich kann aus der Weisheit der Verbundenheit im Aussen wieder weise agieren.

Und so ist immer wieder aufs Neue die SPONTANEITÄT gefragt, im alltäglichen Moment unmittelbar bereit zu sein, sich abenteuerlustig von der trennenden Emotion ins verbindende Fühlen auf den Weg nach Innen zu begeben. Auch dann, wenn wir viel lieber an den Geschichten im Aussen anhaften möchten – oder genau dann! Wie lernen wir diese spontane Hingabe an uns selbst am einfachsten? – Zum Beispiel durch verschiedene Formen der Meditation.

Let’s practice meditation 🙂 see you soon! 

Herzlichst, Angel & Aline & das wundervolle SONQO-Team

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